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14.09.2009 - ohne Angabe - "Sehnsucht nach dem Garten Eden"

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Sehnsucht nach dem Garten Eden

Nach dem Regen kommt der Sonnenschein zum Katholikentreffen in Oranienburg
 
Von Volkmar Ernst

OBERHAVEL • Der Regen ist kein schlechtes Zeichen, unter dem das Treffen der katholischen Christen in Oranienburg steht. So wie Sonne die Pflanzen und Früchte im Garten Eden gedeihen lässt, wird auch der Regen gebraucht, damit sie wachsen können.

Mit diesen Worten lud Generalvikar Ronald Rother die gut 300 Gäste, die gestern zum St. Johannesberg gekommen waren, zum Gottesdienst auf dem Festplatz der Einrichtung ein. Zudem hatten die Organisatoren vorgesorgt und auf die Plätze „Regenpellerinen" gelegt, damit niemand in diesen hätte stehen müssen. Doch kurz vor Beginn des Gottesdienstes klarte der Himmel auf, der Regen ging ein sanftes Nieseln über. Nach Ende des Gottesdienstes blinzelte sogar Klärchen durch die Wolken und bescherte den Gästen einen angenehmen Aufenthalt im Freien.

Immer nach der Sommerpause kommen die Katholiken des Dekanates, das sich von Birkenwerder und Hennigsdorf über Oranienburg bis nach Lindow, Neuruppin, Gransee bis nach Fürstenberg erstreckt, zu diesem Treffen zusammen. Im Wechsel findet es in Lindow oder diesmal, das Thema „Sehnsucht nach dem Garten Eden" bot es an, in Oranienburg statt, wo noch bis Oktober die Blumenpracht der Landesgartenschau bewundert werden kann.

Wer wollte, konnte nach dem Gottesdienst die Behindertenwerkstätten des St. Johannesberg besichtigen oder bei Kaffee und Kuchen mit Bekannten ins Gespräch kommen. In einem Bibelquiz traten die Gemeinden des Dekanates am frühen Nachmittag in einen Wettstreit. Außerdem luden die Jungs vom „Jazzkomplott" zu einem Konzert ein. Diverse Stände, darunter einer mit dem Glücksrad der Kirchengemeinde Hennigsdorf und einer der Aktion Schutzengel, rundeten das Programm ab.